Über uns
Der 1959 geborene Philosoph und Soziologe Alexander Dill arbeitete nach dem Studium u.a. als Leiter der Deutschen Marketing Initiative und als Planer von Biomasseheizwerken in Bayern. Als Geschäftsführer des Softwareunternehmens Internetkloster entdeckte er die gesellschaftliche Bedeutung von Freeware und begann, sich mit kostenlosen Gütern und Geschenkökonomie zu beschäftigen. Mit dem Portal www.whatiseconomy.com schuf er 2006 eine Plattform für alternative Wirtschaftsforschung, auf der bereits 2007 vor der Finanzkrise gewarnt wurde. Im Juli 2009 gründete er das Basel Institute of Commons and Economics. Seit der Gründung der AG ist er als Mitaktionär Vorstand und Präsident des Verwaltungsrates.
Ute Sommer lernte Alexander Dill durch ihre bekannte Webseite www.philosophieundwirtschaft.de kennen. Die 1962 geborene studierte Betriebswirtin war in verschiedenen Führungspositionen in internationalen Konzernen tätig und ist derzeit CFO in einem weltweit tätigen US Unternehmen der Dienstleistungsbranche. Angespornt durch die Neugier auf Möglichkeiten des Denkens, Arbeitens und Lebens, die den eng gesteckten Rahmen der traditionellen, ökonomischen Handlungsprinzipien verlassen, beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Themen, die an der Schnittstelle zwischen Philosophie und Wirtschaft liegen. Seit 1. Februar 2010 ist sie Verwaltungsrätin und Mitaktionärin des Basel Institute of Commons and Economics.
1945 geboren in der Ostschweiz, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung in Bern und Freiburg i.Br.. Nach Aufgaben in Hochschule und Forschung 1984 Unternehmensgründung im Bio-Bereich (Grosshandel). Mitgründer der CoOpera Sammelstiftung PUK (betriebliche Altervorsorge), der CoOpera Beteiligungen AG und der Stiftung für Nutzungseigentum am Boden. Seither Organmitglied in diesen Einrichtungen und verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit (www.coopera.ch). Parallel dazu Engagements im Bio-Bereich, u.a. Geschäftsführung der Web-Plattform bionetz.ch
Der1955 geborene Ökonom und Politikwissenschaftler Paul H. Dembinski lehrt als Professor für Internationalen Wettbewerb und Strategie an der Universität Fribourg (Schweiz). Er gründete 1996 die Genfer Stiftung Observatoire de la Finance , die er als Direktor leitet. Er ist Herausgeber der englisch-französischen Zeitschrift Finance & the Common Good/Bien Commun Seine wichtigsten Veröffentlichungen: KMU in der Schweiz (Ruegger Verlag, 2004) Enron and the World of Finance: A case study in ethics (co-editor, Palgrave, London, 2005); Finance: Servant or Deceiver? (Französisch Desclée de Brouwer, Paris, 2008; English by Palgrave, London 2009, in Spanisch Piramide, Madrid, 2010, in Polnisch, Studo EMKA, 2011); Pratiques financiers – regards chrétiens, (editor. Desclée de Brouwer, Paris, 2009)
Professor Jochen Hörisch, 1951 geboren, hat sich mit seinen Studien zur Kulturgeschichte der Geldwirtschaft seit Jahrzehnten einen Namen gemacht. Seine wichtigsten Bücher: Gott, Geld und Glück (edition suhrkamp 1983), Kopf oder Zahl – Die Poesie des Geldes, edition suhrkamp 1996), englische Übersetzung: Heads or Tails – The Poetics of Money, translated by Amy H. Marschall. Detroit 2000 (Wayne State University Press). Tauschen, sprechen, begehren. Eine Kritik der unreinen Vernunft München 2011 (Hanser Verlag). Der an der Universität Mannheim Medientheorie und Literaturwissenschaft lehrende Professor ist in der Öffentlichkeit für seine Plädoyer für eine freiwillige Tilgung der deutschen Staatsschulden bekannt, die er selbst mit bisher € 10.000.- in der Bundesrepublik Deutschland praktiziert.
Renée Steffen, geboren in Sao Paolo, wohnhaft in Basel, studiert an der Universität Luzern den interdisziplinären Studiengang ‚Socom’ (Social- & Communication Studies). Seit Juli 2010 beteiligt sie sich praktisch und theoretisch an der Arbeit des Basel Institute of Commons.
Naomi Richner aus Bern studiert Osteuropa-Studien an der Uni Basel und arbeitet seit Juli 2010 beim Basel Institute of Commons. Früher war sie eine eifrige Politaktivistin, heute konzentriert sie sich aufs Sprachenlernen und verbringt ihre Ferien am liebsten mit dem Bauen von Trockenmauern in abgelegenen Dörfern.
Nicolas Gebhart arbeitet seit Juli 2010 beim Basel Institute of Commons and Economics. Er schloss im Juni 2010 die Matura in Basel ab und studiert ab September Geschichte und Gesellschaftswissenschaften an der Universität Basel. Er beschäftigt sich mit der Berechnung und Darstellung von Sozialkapital mit Schwerpunkt auf Geographischen Informationssystemen.
Arne Scholz studierte Soziologie mit Abschluß Magister an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Deutschland, mit einem Schwerpunkt auf sozialer Ungleichheit. Anschließend arbeitete er beim Europarat in der Abteilung Social Cohesion Research and Development als Recherche-Assistent. Seit Januar 2012 ist er für das Basel Institute of Commons and Economics tätig.
Der Mannheimer Philip Stoll stiess im September 2009 als Praktikant zum Basel Institute of Commons. Er machte Pressearbeit zum Thema EU und Bruttosozialprodukt und befragte Menschen auf dem Marktplatz. Inzwischen setzt er sich für den alternativen philippinischen Präsidentschaftskandidaten Nicanor Perlas und dessen Bewegung New Politics ein.
1999 veröffentlichte Perlas sein Buch Die Globalisierung gestalten – Zivilgesellschaft, Kulturkraft und Dreigliederung, das teilweise Online verfügbar ist.
admin am November 12th 2009
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